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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Ferner Osten, Note: 1,75, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Politische Wissenschaft Kiel), 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Kulturelle Grundlagen In der japanischen Gesellschaft können sich horizontale Gruppen nur schwer behaupten. 'Hierarchische Elemente treten hinter solche der Funktionalität und der Koordination zurück.'(1) Zum Verständnis der japanischen politischen Kultur ist das Verständnis der gesellschaftlichen und kulturellen Grundlagen unverzichtbar. Als Beispiele seien hier nur zwei prägende Elemente angesprochen. 1.1 Konfuzianismus Ein sehr wichtiges Element der japanischen Gesellschaft stellt der Konfuzianismus dar. Die auf den chinesischen Gelehrten Konfuzius zurückgehende Sozialethik hat als zentrales Anliegen das ,Dau' (auch Dao oder Tao), was so viel bedeutet wie der rechte Weg oder das ethisch richtige Handeln. Der Weg zum Dau wird von einem ,Vorbild' aufgezeigt, der im Staat der Kaiser und in der Familie der Vater ist, dem selbst dann Respekt und Gehorsam zu zollen ist, wenn dieser zu unrecht handelt. Darüber hinaus regeln festgelegte Verhaltensentsprechungen, die sog. Riten, das Zusammenleben. Sie gewährleisten bei Einhaltung Frieden, Harmonie und Glück. Der Konfuzianismus ist im Kern eine Lehre gesellschaftlicher Harmonie. Die Shogune der Tokugawara-Ära übertrugen den Neokonfuzianismus, bei dem die bestehende Soziallehre mit buddhistischen Elementen kombiniert wurde, zum Zwecke der Herrschaftssicherung nach Japan. Im heutigen japanischen Alltag lassen sich immer noch Tugenden des Konfuzianismus feststellen, wie z.B. Fleiss, Sparsamkeit und Lernwille, auch wenn das konfuzianische Staatssystem als solches nicht mehr existiert. Darüber hinaus findet sich eine ausgesprochene Sensibilität für hierarchische Ordnungen und die Vorstellung einer harmonischen Gesellschaft, die Konflikte durch Hierarchie und Befehlsverzicht auffängt. (2) [...] _____ 1 J. Hartmann: Politik in Japan. Das Innenleben einer Wirtschaftsweltmacht, Frankfurt, New York 1992, S. 63. (im folgenden zitiert als: J. Hartmann: Politik in Japan.) 2 Nach: J. Hartmann: Politik in Japan, a.a.O., S. 44ff..

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Stand: 05.07.2020
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Ferner Osten, Note: 1,75, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Politische Wissenschaft Kiel), 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Kulturelle Grundlagen In der japanischen Gesellschaft können sich horizontale Gruppen nur schwer behaupten. 'Hierarchische Elemente treten hinter solche der Funktionalität und der Koordination zurück.'(1) Zum Verständnis der japanischen politischen Kultur ist das Verständnis der gesellschaftlichen und kulturellen Grundlagen unverzichtbar. Als Beispiele seien hier nur zwei prägende Elemente angesprochen. 1.1 Konfuzianismus Ein sehr wichtiges Element der japanischen Gesellschaft stellt der Konfuzianismus dar. Die auf den chinesischen Gelehrten Konfuzius zurückgehende Sozialethik hat als zentrales Anliegen das ,Dau' (auch Dao oder Tao), was so viel bedeutet wie der rechte Weg oder das ethisch richtige Handeln. Der Weg zum Dau wird von einem ,Vorbild' aufgezeigt, der im Staat der Kaiser und in der Familie der Vater ist, dem selbst dann Respekt und Gehorsam zu zollen ist, wenn dieser zu unrecht handelt. Darüber hinaus regeln festgelegte Verhaltensentsprechungen, die sog. Riten, das Zusammenleben. Sie gewährleisten bei Einhaltung Frieden, Harmonie und Glück. Der Konfuzianismus ist im Kern eine Lehre gesellschaftlicher Harmonie. Die Shogune der Tokugawara-Ära übertrugen den Neokonfuzianismus, bei dem die bestehende Soziallehre mit buddhistischen Elementen kombiniert wurde, zum Zwecke der Herrschaftssicherung nach Japan. Im heutigen japanischen Alltag lassen sich immer noch Tugenden des Konfuzianismus feststellen, wie z.B. Fleiß, Sparsamkeit und Lernwille, auch wenn das konfuzianische Staatssystem als solches nicht mehr existiert. Darüber hinaus findet sich eine ausgesprochene Sensibilität für hierarchische Ordnungen und die Vorstellung einer harmonischen Gesellschaft, die Konflikte durch Hierarchie und Befehlsverzicht auffängt. (2) [...] _____ 1 J. Hartmann: Politik in Japan. Das Innenleben einer Wirtschaftsweltmacht, Frankfurt, New York 1992, S. 63. (im folgenden zitiert als: J. Hartmann: Politik in Japan.) 2 Nach: J. Hartmann: Politik in Japan, a.a.O., S. 44ff..

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